Letzte Woche gings mit der DB für einen Kurztrip auf die Insel Norderney. Zusammen mit einer Freundin, die sich kurzentschlossen bereit erklärt hatte mit mir zu fahren. Erwartet hatten wir eisige Kälte, aber der Wettergott meinte es gut mit uns. Wir durften 2 fast windstille Tage mit Sonnenschein genießen. Am dritten Tag kam dann der Wind hervor und es nieselte auch etwas, aber das hielt nicht vom täglichen Meerspaziergang ab. Wir besuchten das Thermalbad und genossen die warme Sole. Norderney hat ein schönes altes Kino, dass wir ebenfalls besuchten.
Am Meer, einfach mal die Seele baumeln lassen…….
Blick aus dem Zug
Blick aus dem Zug
Norddeichmole – vom Zug zur Fähre
Strandimpressionen
Sonnenuntergang
Möwe am Strand
gemütliches Lokal am Strand
Strandimpressionen bei Wind und fehlender Sonne
Norderney – Stadt am AbendKino auf Norderney
Blick von der Fähre – auf der Rückfahrt
morgendlicher Blick von der Fähre
Soweit der Kurzbesuch auf Norderney. Der Alltag hat mich wieder. Gestern gab es schon wieder einiges zu regeln. Heute haben wir Honig in den Wärmeschrank gestellt, der am Sonntag Abend oder Montag Früh abgefüllt werden muss. Dafür sind noch Gläser zu spülen……
Das politische Geschehen in Berlin entsetzt mich total…….Erst gedenkt man der Toten in Ausschwitz und dann legt man die Menschlichkeit ab.
Weiter geht die Gartenreise. Angekommen in Maastricht beziehe ich mein Zimmer. Das Abendessen findet im Hotel statt.
Am nächsten Tag besuchten wir das Gartenfastival Schloß Hex. Für diesen Tag hatte der Wetterbericht 39 Gard C angekündigt.
Schloß HexSchloß HexSchloß HexSchloß Hex
Die verschiedenen Stände der Händler befanden sich unter einer großen Baumallee und wurden somit alle gut beschattet. Das war natürlich sehr angenehm und somit konnte man sich ausreichend Zeit lassen um das gesamte Angebot in augenschein zu nehmen.
Am frühen Nachmittag brachte uns der Bus dann wieder nach Maastricht. Abends habe ich mir den Bahnhof, der genau gegenüber unserem Hotel lag, von innen angesehen.
Bahnhof MaastrichtBahnhof MaastrichtMaastrichtMaastrichtMaastrichtMaastricht bei Nacht
Nach der zweiten Nacht in Maastricht packten wir unsere Koffer und machten uns auf den Rückweg. Auf der Rückreise besichtigten wir noch 3 wunderbare Gärten.
Garten Schopsheim
Der Garten Schopsheim liegt inmitten eines Naturschutzgebietes auf einem Hügel mit schöner Aussicht. Der 3 Jahrhunderte alte schön restaurierte Bauernhof war in Napoleons Zeit ein Schafhaus.
PlakatGarten Schopsheim
Garten Schopsheim
Aussicht aus dem Garten in die Niederlande
Innenhof
Schopsheim
Kaffee und leckerer Apfelkuchen erwartete uns
Garten Schopsheim
Garten Hoeve Schettereind
Im Jahr 2005 kauften die jetzigen Besitzer das Bauernhaus . Es gab keinen Garten nur ein riesiges Stück Land mit Rasen, Obstbäumen und hier und da Efeu.
Inzwischen hat sich das Anwesen, dank seiner neuen Besitzer, zu einem wunderbaren Platz entwickelt. Der Garten bietet sich als Lokation für Hochzeiten, Geburtstage und anderen Familienfeiern an. In diesem tollen Ambiente kann man sich nur wohlfühlen. So ging es auch unserer Reisegruppe, als wir dort ankamen. Für uns war eine Tafel unter zwei alten Apfelbäumen eingedeckt. Dort speisten wir zu Mittag mit einer Suppe und leckeren Salaten. Einfach wunderbar, ein Fest für die Seele.
gedeckte Mittagstafel
geschmackvoll eingedeckt und dekoriert
GartenblickGartenblick
Garten Helga Görnert in Essen
Auch der Garten ist sehenswert. Es handelt sich um mehrere Reihenhäuser der Zeche Zollverein.
Die Familie Görnert bewohnt eines dieser aneinandergebauten Reihenhäuser und hat den dahinterliegenden Garten mit Terrasse vielfältig gestaltet.
Gartenrundgang in Essen
Garteneinblicke in Essen
Dies war der letzte Garten meiner 3tägigen Gartenreise. Unser Busfahrer brachte uns vollbehalten wieder ins Münsterland zurück. Ich konnte 3 Tage wunderbare Gärten besichtigen, habe neue Eindrücke gewonnen und angenehme Gespräche geführt. Alles in allem hatte ich eine schöne Auszeit.
Es wäre sicherlich schön gewesen, wenn es ich es zusammen mit meinem verstorbenen Mann hätte erleben dürfen, aber es war ihm und mir nicht vergönnt. Unsere Zeit ist begrenzt……..
Es hat leider etwas gedauert, bis dieser 2 Teil der Gartenreise online gehen konnte. Inzwischen neigt sich das Jahr dem Ende zu.
Ich bin gespannt, wie meine neu gestalteten Beete im Frühjahr aussehen werden….. Aber man darf im ersten Jahr nicht zu viel erwarten…….ich muss mich überraschen lassen. Zumindest habe ich ich noch einen weiteren Baum pflanzen lassen, weil es mit der Veredelung der 2. Akazie leider nicht geklappt hat.
Es wurde eine Felsenbirne gepflanzt: Amelanchier canadensis „October Flame“. Aber darüber mehr zu späterer Zeit.
Ein altes chinesisches Sprichwort sagt:
„Die beste Zeit, einen Baum zu Pflanzen, war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt.“
Mitte November war ich wieder für einige Tage in Berlin. Leider habe ich mir das große C mitgebracht und war demzufolge die ersten Tage zuhause angeschlagen. Aber langsam geht es wieder……Es ist einfach so, es kommt immer anders als man denkt….
Hier einige Eindrücke von Berlin – die ersten 2,5 Tage waren der geschichtlichen und politischen Information gewidmet ….. anschließend besuchte ich meine Tochter und den Enkel.
Blick auf die Siegessäule durch das Brandenburger Tor
Blick auf den Fernsehturm am Alexanderplatz
Abendstimmung – rotes Rathaus
Blick auf den Dom vom Humboldtforum aus
Wir besuchten u. a. noch den Benteler-Block und den Tränenpalast sowie den Bundestag.
Gedenktafel der Roma u. Sinti am Reichstag
Deko im Schaufenster
Auf dem Weg zum Bürgerpark komme ich immer an dem Blumengeschäft “ Wild und Schön“ vorbei. Die Dekoration – besonders die Aussendeko verzaubert den Betrachter und man möchte sofort etwas für zuhause kaufen. Aber ich habe genug Deko daheim. Trotzdem ist es wunderschön anzusehen…..
Aussendeko Blumengeschäft „Wild und Schön“
Aussendeko
Innenansicht
Weiter ging es mit dem Enkel zum Bürgerpark.
Bürgerpark
Bürgerpark
Dohle im Bürgerpark
Bürgerpark
Hier einige Impressionen, die ich auf dem Rückweg sah.
Plakat einer kleiner Buchhandlung
Gedenktafel
Gedenktafel
Soweit mein Bericht über die Berlinreise. Allen Lesern wünsche ich eine schöne Woche – bleibt gesund.
Wegen der Verlinkung ist dieser Blog als Werbung zu kennzeichnen.
Zusammen mit weiteren Mitgliedern der GDS nahm ich an einer 3-tägigen Gartenreise teil. Sie führte uns in verschiedene Gärten in den Niederlanden und in Belgien. Außerdem besuchten wir den Gartenmarkt auf Schloss Hex.
Es war eine sehr gelungene Reise. Wir sahen traumhafte Gärten, wurden fürstlich bewirtet und der Wettergott meinte es auch gut mit uns. Untergebracht waren wir in Maastricht, sehr zentral und es war auch etwas an Zeit zur freien Verfügung eingeplant, um der Stadt einen kurzen Besuch abzustatten.
Das Ehepaar Verheggen besitzt eine große Dahliensammlung.
Toller Strauß – Garten VerheggenGarten Verheggen
Der nächste Besuch fand im Garten De goede Gaard statt, einem Künstlerpaar. Sie fertigen Bronze Skulpturen an. Zuerst betritt man einen kleinen Innenhof, anschließend kommt man in das Haupthaus und hat vom Wohnzimmer und der Terrasse einen wunderbaren Blick auf den großen Garten mit seinen üppigen Staudenbeeten und einem imposanten Gewächshaus. Sie besitzen auch einen großen Gemüsegarten. Hinter dem Garten fließt die Maas ruhig dahin.
InnenhofSkulpturEinblicke aus dem Garten De goede Gaard
Gemüsegarten
Der 3. Garten, den wir auf unserer Reise nach Maastricht besuchten,
war der Garten Le Jardin de Pauline.
Dieser Garten liegt an einem See, einem ehemaligen Baggerloch. Pauline hat dort einen ganz besonderen Garten gestaltet.
„Mitten in einem Wohngebiet, versteckt in einem weitläufigen Naturschutzgebiet, liegt dieser stark vom südfranzösischen Luberon inspirierte Garten neben einem nicht typisch niederländischen Bergsee. Formgehölze und üppiges Grün bestimmen hier die Silhouette und sorgen für eine unwahrscheinliche Ruhe und „dolce far niente“. “ Zitat vom Hinweis über die Offenen Gärten in dem Gebiet Limburg.
Garten Le Jardin de Pauline
Durch Nicole de Vesain ließ sich Pauline inspirieren und gestaltete ihren Garten ähnlich.
Soweit der erste Tag unserer Reise. Drei wunderbare Gärten durften wir besichtigen, alle Gärten waren so unterschiedlich wie ihre Besitzer. Anschließend brachte uns der Busfahrer sicher nach Maastricht in unser Hotel. Da für alle Teilnehmer dieser Reise der Tag schon sehr früh begonnen hatte, ist davon auszugehen, dass alle gut geschlafen haben.
Grand Hotel Maastricht
In Maastricht angekommen bezogen wir unsere Hotelzimmer und waren gespannt auf die nächsten zwei Tage.
Soweit der erste Teil über die 3tägige Gartenfahrt der Staudenfreunde, Regionalgruppe Münsterland. Ich hoffe, es hat euch auch so gut gefallen, wie es mir gefallen hat.
Vom 23. bis 28.05. war eine Gartenreise nach England angesagt. Los ging es mit Bus und Fähre in Britische Königreich. Unterwegs in den Niederlanden wurde der Garten De Beukenhof besucht. Ich kannte diesen Garten bereits von einem Besuch vor einigen Jahren.
Mit der Fähre überquerten wir während der Nacht den Ärmelkanal und legten morgens gut ausgeschlafen in Hawich / England an.
Fähre
Erste Station war Doddington Place Gardens
Prospekt
Blick auf das Herrenhaus vom Garten aus.
GartenimpressionenStaudenrabatteGartenblick
Die meisterhaft auf 4 ha Fläche angelegten Gärten sind von einem viktorianischen Herrenhaus umgeben. Es gibt verschiedene Gärten, einen Waldgarten, einen Steingarten mit Teichen und ein Senkgarten sowie große Staudenrabatten.
Gartenblick
Gartenblick mit Herrenhaus im Hintergrund
Gartenblick
Riesige Eibenhecken
Riesige Eibenhecken, die vor dem ersten Weltkrieg gepflanzt wurden, sind das Wahrzeichen dieser Anlage. Die Eiben haben sich zu riesigen Hügeln entwickelt. Im zweiten Weltkrieg fehlte das Personal, um die Hecken regelmäßig zu schneiden. Sie wuchsen zu riesigen Hügeln heran. Diese Formen hat man beibehalten. Man schneidet sie jetzt mit Hilfe von Kirschpflückleitern jährlich im August und September. Die Eibenhecken erstrecken sich über eine Gesamtlänge von einer Meile (auf beiden Seiten) .
Eibenhecken
Am 25. Mai besuchten wir die Chelsea Flower Show in London. Da ich noch nie in London war, fand ich die Busfahrt rein in diese große Stadt auch sehr interessant. Recht kleine Häuschen säumten im Außenbereich von London unseren Weg. Erst im direkten Innenstadtbereich wechselte die Stadt ihr Aussehen mit großen mehrstöckigen Häusern, ähnlich wie in anderen Großstädten auch.
Blick auf die ThemseBlumenarrangement
Schaugarten
Die Show ist immer sehr gut besucht. Susanna hat auf ihrem Blog alle Schaugärten perfekt vorgestellt.
englischer Veteran in Uniform
Veteranenheim
Am 3. Tag der Reise besuchten wir Leonardslee,
Prospekt
Statue hinter dem Herrenhaus
Weinanbau
Masken – Kunstausstellung im Freien
Blick ins Tal
High Beeches
Etagenprimeln
Legsheath Farm
HerrenhausZufahrt
Am 4. Tag unserer Reise ging es in den Garten Sussex Prairies
Die Besitzerin sprühte vor Energie und Leidenschaft als sie uns ihren Präriegarten und seine Entstehungsgeschichte vorstellte. Der Garten öffnet in diesem Jahr zum ersten Mal. Das Ehepaar ………..hat mit Piet Ouldorf zusammengearbeitet und wurde von ihm inspiriert.
Sitzgelegenheiten für eine Teepause mit leckerem englischen Kuchen
Garden Borde Hill – ohne Fotos und anschließend zum Garten
Old Vicarage
Vom Herrenhaus hatte man einen wunderbaren Ausblick in den tiefer liegenden Garten und der unverbauten Landschaft.
Am 5. Tag endete unsere Reise. Zurück ging es von Dover mit der Fähre nach Dünnkirchen und anschließend bei regnerischem Wetter nach Münster.
Dies war meine dritte und wahrscheinlich letzte Englandgartenreise und die erste, die ich ohne meinen GG machen musste. Die Gärten auf dieser Reise waren alle sehr groß, für mich schon zu groß. Mein Anspruch bestand auch nicht darin, jeden Garten ganz abzulaufen, dessen war ich mir schon vor Beginn der Gartenreise bewusst. Die ersten Gartenreisen nach England haben wir 2013 und 2017 gemacht, also in jüngeren Jahren.
Euch allen einen schönen Sonntag und eine gute neue Woche.