Überall im Garten wächst und sprießt es. Funkienspitzen durchbrechen die Erdkruste und entwickeln ihre Blätter. Das Blattwerk der Sterndolde steht schon recht üppig im Garten. Die ersten feinen Blätter des Thalictriums sind da. Jetzt ist Vorsicht geboten, denn die Schnecken lieben das frische Grün. Die Blätter der Zimizifuga sind auch schon an ihrem Standort. Der Staudenknöterich läßt ahnen, dass er sich auch in diesem Jahr im Staudenbeet behaupten wird. Farne stehen plötzlich mit ihrem frischen Grün wieder auf dem kleinen Hügelbeet, wie in jedem Jahr. Vor einer Woche war noch nicht viel von ihnen zu sehen.
Und im Teich wimmelt es von Kaulquappen.
Vor einigen Jahren war ich vom Bärlauch sehr begeistert und holte mir einen kleinen Ableger in den Garten, ohne zu ahnen, was ich mir damit einfing. Er breitet sich unaufhaltsam weiter aus…………, es wäre besser gewesen, ich hätte ihn nicht in meinem Garten Einlass gewährt.
Riecht ihr, wie der Flieder duftet. Jedesmal wenn ich an ihm vorbeigehe, bedankt er sich mit seinem herrlichen Duft.
Ich bedanke mich fürs Vorbeischauen und wünsche euch eine gute Woche – bleibt gesund.
Jetzt ist er endlich da, da lang ersehnte Frühling. Blütenknospen entwickeln sich mit rasanter Geschwindigkeit. Die ersten Kirschblüten haben sich heute geöffnet. Die Bienen fliegen und kommen mit dicken Pollen an den Beinen zurück.
Ach, wie schön ist es jetzt draußen zu sein. Was habe ich für ein Glück, dass ich nicht mehr im Büro sitzen muss, nach draußen gehen kann, wenn mir danach ist.
Heute morgen war in der Zeitung zu lesen, dass die Kröten wieder wandern. Es werden deshalb wieder Krötenzäune aufgestellt. Bald wird in unserem kleinen Gartenteich auch wieder Froschlaich sein, sodass wir anschließend Kaulquappen beobachten können.
Wen wundert es da, dass auch im Garten vereinzelt Kröten unterwegs sind – nur sieht man sie nicht immer – aber irgendwie müssen sie auch zum Teich gelangen. Eine Kröte hatte sich verirrt und war am Kellerfenster gestrandet. Seht selbst.
So saß sie da am Fenster………alleine wäre sie wohl nicht mehr rausgekommen, welch ein Glück, dass sie entdeckt wurde.
Ich wünsche euch allen ein schönes sonniges Wochenende – bleibt gesund.
Wir schreiben schon die letzte Märzwoche. Das Thermometer zeigt morgens nur wenige Grad über null an, seit letzten Samstag ist es hier trocken und gegen Mittag zeigt sich auch schon mal die Sonne. Da haben wir den letzten Sonntag genutzt und um die Mittagszeit unsere Bienenvölker im Garten durchgesehen. Die erste Beutekontrolle nach dem Winter ist immer spannend. Und weil es jetzt in den letzten Wochen nochmal richtig kalt war, hofft jeder Imker, dass seine Bienen „überlebt“ haben.
Bei zwei Völkern, darunter ein Ablegervolk, fanden wir gut besetzte Waben mit Brutnestern. Das läßt das Herz des Imkers höher schlagen. Damit kann man in die neue Saison starten. Starke Völker sind u.a. eine Voraussetzung für eine gute Honigernte. Natürlich kommt es auch noch auf die Witterungsverhältnisse usw. an.
Bienenwabe
Als wir dann die beiden anderen Bienenbeuten öffneten, mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass die beiden Völker den Winter nicht überstanden haben. Einige Kehrbleche mit toten Bienen fegten wir zusammen und entsorgten diese. Dazu kommt die Arbeit mit den Waben, teilweise noch mit Futter gefüllt, die auch alle ausgeschnitten werden müssen. Das Wachs wird eingeschmolzen, gesiebt und wieder dem Wachskreislauf zugeführt. Die Rahmen müssen alle ausgekocht und gesäubert werden. Da man in der Regel nicht weiß, warum die Bienen verstorben sind – Futter hatten sie genug – muss alles desinfiziert werden. Diese beiden Völker schwächelten im letzten Jahr schon, sie haben kaum Honig eingetragen, vielleicht gab es nicht genug Winterbienen oder die Varroamilbe hat sie zu sehr geschädigt.
Da war es schon gut, dass wir im letzten Jahr noch zwei weitere Ablegervölker eingerichtet haben, die an einem anderen Standort stehen. Auch diese beiden Ableger sind gut durch den Winter gekommen, sie haben sich gut entwickelt. Somit gehen wir für die nächste Saison mit 4 Völkern an den Start und warten ab, was das Jahr bringt.
Klickt auf den Bienensound, so summt es im Bienenkasten im Mai: Bienensound
Deutschland führt immer mehr Bienenhonig ein, um die Nachfrage der Verbraucher zu decken, so importierte unser Land im vergangenen Jahr fast 87 800 Tonnen Honig. Die deutschen Imker produzierten im Jahr 2017 26 000 Tonnen Honig. Der Verbraucher verzehrte rund ein Kilogramm Honig pro Jahr; das ist seit vielen Jahren ziemlich stabil (Quelle Westfälische Nachrichten 26.03.2018).
Allen Lesern wünsche ich eine schöne Restwoche und sonnige Ostertage – der Wetterbericht hat allerdings für unsere Gegend Regen angekündigt………….lassen wir uns mal überraschen – bleibt gesund.